Geschichte

Von der Strickstube ...

Die Geschichte der Leinenweberei beginnt bereits im Jahr 1946. An der Oberen Gasse 11 in Chur verkauften fünf Mitarbeiterinnen in der «Strickstube» hochwertige Wolle und berieten Kundinnen rund ums Stricken. Der Kassenschlager waren Norweger-Pullover, aber auch leichtere Textilien wie Büstenhalter und Strümpfe waren gefragt.

... zum Leinenhaus

Kasper und Hedi Colemberg, die Gründer der Strickstube, stiessen kurz darauf mit der Gründung des Leinenhauses in das Firmenkundengeschäft vor. In der Strickstube wurden Webstühle eingerichtet, auf denen Leintuchstoffe für Hotels und Spitäler gewoben wurden. Auch andere Textilien wie Arbeitskleider für Bauern und Edelweisshemden wurden verkauft. Ein wahres Verkaufsgenie war Leo Colemberg, der Bruder von Kasper Colemberg, der sein ganzes Leben im Aussendienst des Familienunternehmens gearbeitet hat.

... zur Leinenweberei Chur AG

Das Firmenkundengeschäft florierte das Leinenhaus wuchs in Umsatz und Mitarbeiteranzahl rasch an. Am 4. März 1958 gründeten Kasper und Hedi Colemberg schliesslich die «Leinenweberei Chur AG». In den Räumlichkeiten der ehemaligen Weberei und Spinnerei Bruderer an der Churer Jochstrasse wurden vier Webstühle und diverse Textilmaschinen eingerichtet. Die Konfektionierung, das Lager, die Spedition und die Büros waren an der Oberen Gasse untergebracht. Einer der grössten Kunden war das Bürgerspital Basel, das seine Leintücher hauptsächlich von der Leinenweberei Chur bezog.

Steine auf dem Weg

Vier Jahre nach der Gründung stand die Leinenweberei vor der ersten grossen Herausforderung. Der Fabrikationsraum an der Jochstrasse wurde zu klein, sodass ein neuer Standort gefunden werden musste. Zu dieser Zeit beschäftigte die Leinenweberei bereits 10 Personen, die jährlich über 30'000 Laufmeter Leintuchstoff produzierten. Eine dauerhafte Lösung wurde schliesslich mit einem 300 Quadratmeter grossen Neubau an der Ringstrasse 15 (heute Schönbühlstrasse 4) gefunden. Die zweite grosse Herausforderung erlebte das Familienunternehmen, als am Kasper Colemberg am 20. Juli 1969 plötzlich verstarb. Ein herber Rückschlag für das aufstrebende Unternehmen, doch der Familie ist es mit grossem Engagement gelungen, das Geschäft in seinem Geist und mit grossem Erfolg weiterzuführen.

Ein lebendiges Unternehmen

Die Jahre ab 1988 waren geprägt von einer stetigen Weiterentwicklung in Angebot, Infrastruktur und Personal. So wurde 1988 eine moderne Bettfedernreinigungsanlage mit einer eigenen Fabrikationsstelle für Duvets und Kissen in Betrieb genommen. Gleichzeitig stieg die Mitarbeiterzahl auf rund 15 an. 1992 baute die Leinenweberei ihre Ausstellungs- und Verkaufsräume um und schuf einen attraktiven Showroom. Parallel dazu wurde das Erscheinungsbild getreu der Synthese von Tradition und Moderne erneuert. 1997 stiess ein hauseigenes Stickerei-Atelier mit modernen Stickautomaten zum Angebot, der es erlaubt, individuelle Stickereien auf allen möglichen Textilien anzubringen. 2008, 2009, 2010 und 2015 wurden Gebäude und Verkaufsräumlichkeiten erneuert und umgebaut. Die heutige Leinenweberei mit der markanten gelben Gebäudehülle und den einladenden Verkaufsräumlichkeiten ist entstanden.

Leinenweberei Chur – Schlaf- und Liegezentrum

Seit 2009 widmet sich die Leinenweberei mit grossem Augenmerk der Lösung von Problemen im Zusammenhang mit Liegen und Schlafen. Als erster zertifizierter Schlaf- und Liegeberater des Kantons Graubünden berät Reto Ruckstuhl Kunden mit grosser Leidenschaft und immer topaktuellem Fachwissen. Seit 2009 ist die Leinenweberei Mitglied der Interessengemeinschaft Richtig Liegen und Schlafen (IG-RLS), welche höchste Beratungs- und Servicequalität sicherstellt. Reto Ruckstuhl ist seit 2016 Vorstandsmitglied und Vizepräsident der IG-RLS und zudem Leiter der Gruppe Produkteentwicklung und Innovationen.

Unsere Herausforderung – Ihre Zufriedenheit

Im Vordergrund stehen die zufriedenen Kundinnen und Kunden. Unser Denken ist stets nutzenorientiert und die möglichst perfekte Lösung für unsere Kundinnen und Kunden unser Ziel.

Strickstube

erster Zeitungsbericht

alte Kasse

Webstuhl

Die Leinenweberei